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Allgemeine Informationen


Brac ist mit seinen 394 km2 die größte Insel von Dalmatien. Die höchste Erhebung der Insel liegt 780 m über dem Meeresspiegel und trägt den Namen Vidova Gora.

Das mediterrane Klima beschert der Insel lange und warme sowie trockene Sommer, der Winter ist dazu recht kurz und mild. Es macht Freude schon im Februar die Blüte der Mandelbäumchen zu beobachten, die Natur ist der in Deutschland z.B. ca 2 Monate voraus. Es ist hier auch möglich noch im Oktober bei ca. 20 Grad Wassertemperatur baden zu gehen.
Mit über 2700 Sonnenstunden im Jahr gehört Brac zu den sonnigsten Gebieten in der Adria.

Insgesamt gibt es hier 20 Ortschaften und einige kleine Siedlungen.
Eine breite Straße verbindet diese miteinander und eins werden Sie hier vergeblich suchen….eine Ampel.

Die Insel besticht durch ihre Vegetation und in der Sommerzeit empfängt Sie nachdem Sie die Fähre in verlassen haben gleich ein blumiger Duft. Viele Kräuter wachsen hier: Wacholder, Ginster, Erdbeerbaum, Heidekraut, Salbei, Lavendel, Wermut und Rosmarin.

Ca. 25 % der Insel Kroatien sind von Wäldern bedeckt. Hier finden Sie noch über 400m die seltene Schwarzkiefer und es gibt Eichen, Weißbuchen und Eschen.

Wenn Sie auf die vielen Steinmauern überall auf der Insel treffen, das sind Zeugen des Kampfes den der Mensch gegen den Stein unternommen hat um die Flächen landwirtschaftlich bebaubar zu machen. Es gibt heute viele Olivenbäume und der Weinanbau hat auch eine lange Tradition.

Wir haben die Insel selbst zwei mal im Juni besucht, wenn Sie Lust haben können Sie mit auf unsrer Reise kommen.

Reisebericht über die Gemeinde Selca        
Reisebericht über Splitska und Umgebung
Videoclip Insel Brac

Die Geschichte:

Die ersten Bewohner (2000 v. Chr.) waren die Illyer. Im Inneren der Insel gibt es noch verfallene Festungen und Steinhügel die von ihrer Existenz zeugen.
In der Antike gab es auf den umliegenden Inseln ( Korcula - Korkyra), (Stari Grad auf Hvar - Pharos), (Vis- Issa), Trogir - Tragurion) viele Kolonien und Menschen siedelten sich an, jedoch war das nach heutigem Kenntnisstand auf Brac nicht so. Die Illyer widersetzten sich erfolgreich der griechischen Kolonisierung. Funde beweisen aber, dass es trotzdem einen regen Handelsverkehr mit den Griechen gegeben haben muss.

Während der römischen Herrschaft arbeiteten viele Sklaven in den Steinbrüchen von Brac. Die vornehmen Herrschaften errichteten zu dieser Zeit die ersten Villen und überall wurden Kirchen gebaut.
Im 7. Jh. wurde Brac der Zufluchtsort der Vertriebenen aus Salona die sich vor den slawischen Eroberern in Sicherheit bringen mussten.

Antike und mittelalterliche Spuren

Alte Wohnbauten der Illyer, Wachhäuschen, Friedhöfe und mächtige Festungsbauten erheben sich auf den markantesten Hügeln der Insel. Heute sind diese Steinhaufen vom Meer aus nicht zu erkennen. Die größte Festungsanlage der damaligen Zeit - Skrip - bietet heute noch zahlreiche Spuren von Schutzwällen - ein einzigartiges Beispiel guterhaltener illyscher Festungen in Dalmatien.

Auf dem Grund einiger römischer Landgüter findet man noch altchristliche Basiliken aus der Zeit zwischen dem 5. und 7. Jhd. Einzigartig im Raum der östlichen Adria sind z.B. die dreischiffige Basilika mit Triforium über dem Altarraum und dem gut erhaltenen Taufbecken in Povlja, die dreischiffige Basilika in Supetar mit einem gut erhaltenen Teilstück eines Mosaiks, die kleine einschiffige Basilika mit Annexen St. Andreas in Splitska sowie auch die "dreiblättrige" in Sutivan.
Zu erwähnen seien auch noch eine Anzahl von Sarkophargen aus der vor und altchristlichen Zeit. Auf diese kann man überall auf der Insel stoßen. Etwa zehn findet mani n Skrip, westlich der uralten Mauern. Einige der Sakophargen befinden sich auch auf dem ehemaligen römischen Herrschaftsgut in Bunja.

Für den Besucher gibt es noch ein weiteres attraktives Baudenkmal - die Drachenhöhle. Diese befindet sich oberhalb von Murvica mit einem großen Relief auf dem angeblich Szenen aus der Apokalypse, vermischt mit dem slawischen Heidentum dargestellt sind. Auch die Einsiedelei Blaca, südlich von Nerezisca und Dracevica sind einen Besuch wert.

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