Povlja_Luftbild
Povlja
Fundstuecke
Povlja_Baden
Eingang_Basilika
Povlja_Kirche

Der Ort Povlja

Panorama Povlja Panorama Povlja
Der malerische  Hafenort Povlja ist im äußerstem Nordosten von Brač gelegen in einer von zehn kleineren und größeren Buchten.

Der Ort Povlja hat eine Vielzahl an Baudenkmälern zu bieten. Diese stammen aus der urgeschichtlichen Zeit bis heute.
In der Umgebung von Polvlja bläst die Bora wie sonst nirgendwo so stark. Deshalb wurden die frühen Siedlungen auf der Sonnenseite und geschützt vor dem starken Stürmen gebaut.

Die meisten Häuser hier sind meistens zweistöckig und von schönen Gärten umgeben. Wiederum wurde so der Wohlstand der damaligen Besitzer nach außen getragen.
Der südländische und mediterrane Charme von Povlja wird von dem alten Kastel und des neuen Kirchturms untermauert.

Heute findet man noch Spuren der altrömischen Vergangenheit vor. In der Nähe des Wirtschaftsgebäudes am Zalo kann man noch Spuren einer alten Zisterne sehen. Es wurden in der Umgebung auch viele Kupfergegenstände und Grabstellen gefunden.
In Bunja können Sie noch einen alten Mühlstein, sowie Überreste von alten Sakophargen sehen. Weiterhin sind auch noch Stücke eines alten Mosaikes eines römischen Bades zu sehen. Die Buchten von Povlja wurden schon damals von den römischen schiffen benutzt, Funde von Amphoren bestätigten diese Annahme.
 

Sehenswürdigkeiten

Basilika
Als besterhaltenes Bauwerk der alten Epoche (6. Jhd.) zählt die altchristliche Basilika mit dem Baptisterium.

Die Basilika von Povlja aus dem 6. Jh. gehört dank ihres Konservierungsgrads und Seltenheitswerts zu den bedeutendsten altchristlichen Baudenkmälern auf kroatischem Boden. Hier wurde die sog. Urkunde von Povlja aus dem Jahr 1250 entdeckt, der älteste in der westkyrillischen Schrift verfasste Text in Kroatien.

Die achteckige Taufkapelle mit Kuppel  blieb als einzige dieser Art erhalten. Sie wurde im 12. Jh. von den Benediktinern in eine Kirche verwandelt und im 18. und 19. Jh. erweitert. Neben der Kirche befinden sich Teile des Klosters und ein Wehrturm (Kastell), der Mitte des 16. Jh. erneuert wurde. Unter diesem Kastell soll der Legende nach ein griechischer Junge mit einem großen Goldschatz begraben liegen. Helena, die Mutter des römischen Kaisers Konstantins des Großen, soll über Povlja nach Byzanz gebracht worden sein. Aus dieser Gegend stammt auch die Legende vom heiligen Ivan aus Povlja, der über das Meer schritt und mit seinen Erzählungen die Pest vertrieb.


Vor kurzem wurde in Kupinovica oberhalb von Povlja eine Grotte entdeckt, die zu einer besonderen Touristenattraktion werden könnte.

Ortsfest: Sv Ivan, 24.06.