
Als besterhaltenes Bauwerk der alten Epoche (6. Jhd.) zählt die altchristliche Basilika mit dem Baptisterium.
Die Basilika von Povlja aus dem 6. Jh. gehört dank ihres Konservierungsgrads und Seltenheitswerts zu den bedeutendsten altchristlichen Baudenkmälern auf kroatischem Boden. Hier wurde die sog. Urkunde von Povlja aus dem Jahr 1250 entdeckt, der älteste in der westkyrillischen Schrift verfasste Text in Kroatien.
Die achteckige Taufkapelle mit Kuppel blieb als einzige dieser Art erhalten. Sie wurde im 12. Jh. von den Benediktinern in eine Kirche verwandelt und im 18. und 19. Jh. erweitert. Neben der Kirche befinden sich Teile des Klosters und ein Wehrturm (Kastell), der Mitte des 16. Jh. erneuert wurde. Unter diesem Kastell soll der Legende nach ein griechischer Junge mit einem großen Goldschatz begraben liegen. Helena, die Mutter des römischen Kaisers Konstantins des Großen, soll über Povlja nach Byzanz gebracht worden sein. Aus dieser Gegend stammt auch die Legende vom heiligen Ivan aus Povlja, der über das Meer schritt und mit seinen Erzählungen die Pest vertrieb.
Vor kurzem wurde in Kupinovica oberhalb von Povlja eine Grotte entdeckt, die zu einer besonderen Touristenattraktion werden könnte.
Ortsfest: Sv Ivan, 24.06.