Der Ort Sutivan
Im Nordwesten der Insel Brac befindet sich der Ort Sutivan. Auf der gegenüberliegenden Seite kann man in ca 13 km Entfernung die Stadt Split sehen.
Sutivan empfängt Sie als kleiner und freundlicher Ort mit mediterraner Prägung. Hier finden Sie bewaldete Strände und viele Villen vor die sich zu beiden Seiten der Ortschaft am Strand entlang erstrecken.
Direkt im Ort gibt es 2 Strände und mehrere nicht leicht zugängliche Buchten befinden sich ebenfalls in der Nähe. Dort kann man seine Ferien in relativer Abgeschiedenheit verbringen.
Tauchen und schnorcheln kann man hier sehr gut, die üppige Unterwasserwelt ist so hervorragend zu erkunden.
Da Sutivan nicht sehr groß ist, hält sich der Verkehr auf den Straßen auch in Grenzen. Hier können Ihre Kinder auch ohne Aufsicht zum Stand gehen oder den Eisladen stürmen. Es gibt hier einen kleinen Hafen, eine Post und mehrere gute Restaurants.
Sutivan hat heute nicht mehr viel von der typischen Bauernsiedlung der vergangenen Tage. Es gibt aber noch Höfe die in uralter Bauweise errichtet worden sind. Zu finden sind diese, wenn Sie die Hänge hinauf steigen und danach suchen.
Das heutige Sutivan ist eine neuzeitliche Siedlung deren Anfänge im 15. Jhd. liegen. Erst in jüngster Zeit entdeckte man noch im Gebiet von Blato einige römische Gräber.
Sehenswürdigkeiten von Sutivan
In Sutivan gruppieren sich viele Denkmäler um die alte und neue Pfarrkirche. Die alte Kirche St. Johannes war eine altchristliche Basilika, die im 6. Jhd. erbaut und im 11. Jhd. erweitert wurde.
Um die Kirche herum lag der alte Friedhof, manchmal wurde aber auch in der Kirche bestattet. Auf dem Friedhofsgelände wurden barocke Grabplatten mit Innschriften in kroatischer Sprache gefunden. Im Inneren der Kirche ist auch ein frühbarockes Bild "Rosenkranzmadonna" zu finden.
Im Osten der Ortschaft gibt es eine alte Windmühle die heute zu einem Wohnhaus umgebaut wurde. Zu früheren Zeiten gab es übrigens viele solcher Windmühlen auf der Insel.
Die Einwohner von Sutivan sprechen einen Akzent, ähnlich wie in Milna und Supetar. Durch den Einfluss der venezianischen Aussprache entstand diese Mundart.